Mittwoch, 3. Oktober 2012

BERLIN, Großer Müggelberg


Berlin: Großer Müggelberg (114,7 m ü. NN)
Mittwoch, 15.08.2012, 9:00 Uhr Aufstehen, 10:15 Uhr Abfahrt Richtung Hauptstadt. Man denkt ja, dass es in Berlin nicht viele Dinge gibt, von denen man noch nie etwas gehört hat. Dem ist aber offensichtlich nicht so, denn vom Müggelberg, sogar von einem großen, habe ich noch nie etwas gehört. Vielleicht weil die Müggelberge im Osten der Stadt liegen oder weil ich bisher ignorant gegenüber den geografischen Besonderheiten der deutschen Bundesländer mein unwissendes Leben führen konnte, egal. Jedenfalls waren wir um halb eins am Platze und begannen unsere Wanderung dem Himmel entgegen, wiederum durch einen Wald. Der Weg zum Gipfel war ausgeschildert, es gab dann auch wieder ein Gipfelkreuz mit ohne Aussicht im Wald, zurück liefen wir einen anderen Weg, der uns an der Bushaltestelle vorbeiführte und als Rundkurs letztendlich wieder an unserem Auto endete. Unseren ursprünglichen Plan noch zum Brandenburger Tor zu fahren und dort etwas Sightseeing zu betreiben verwarfen wir wieder. Berlin ist anscheinend eine einzige Baustelle und wir hatten ewig gebraucht, bis wir am Müggelgebirge angekommen waren, bis zum Brandenburger Tor waren es nochmal 40 km, das wollten wir uns dann doch nicht antun. Also ging`s weiter zum Kutschenberg im Süden von Brandenburg.

Fazit: Baustelle Berlin, nicht nur am Flughafen. Ein wirkliches Fazit lässt sich ob der kurzen Verweildauer nicht ziehen. Der Müggelberg an sich wird in ähnlicher Form/Lage hunderte Male an anderen Stellen in Deutschland zu finden sein, falls tatsächlich jemand danach suchen sollte.







MECKLENBURG-VORPOMMERN, Helpter Berge


Mecklenburg-Vorpommern: Helpter Berge (179,2 m ü. NN)
Dienstag, 14.08.2012, nach einer überraschenderweise nicht unangenehmen Nacht im Zelt wurde es doch 9:00 Uhr, bis wir uns aus den Schlafsäcken quälten und die Duschkabinen des Zeltplatzes aufsuchten. Mit Abbau und allem Drum und Dran (Frühstück in einem 1a Ausflugscafé) wurde es 11 Uhr bis wir loskamen. Wir fuhren nach Woldegk, um den Gipfel der Helpter Berge zu finden. Nachdem wir die Autobahn verlassen hatten und über Land fuhren, wurden die Wege immer schmaler, bis wir auf einer Panzerstraße ankamen. Da meint man, die Erbenumer Hull enunner wär´s schon nicht so komfortabel, aber dort im Osten haben sie damals wohl Beton sparen müssen und die Straßen nur auf Radbreite angelegt. Panzerstraße. Geht trotzdem und gegen halb drei standen wir im Wald am Gipfelkreuz des höchsten Berges Mecklenburg Vorpommerns, es gab auch wieder ein Gipfelbuch. Der aufmerksame Leser hat es sich bestimmt schon gedacht, sie standen im Wald, also mal wieder keine Aussicht. Außerdem hatten wir Hunger, da wir noch nichts gegessen hatten. Also fuhren wir nach Prenzlau und suchten uns die Gastwirtschaft direkt am Roland aus. Anschließend fuhren wir zu einem Einkaufszentrum, um uns gegen eine drohende Dehydrierung am Abend zu wappnen. Dabei fiel uns auf, dass 80% der Kunden in dem Einkaufsmarkt aus Polen waren. So ist das mittlerweile, früher waren sie hauptsächlich beim Klein aufm Erdbeeracker und jetzt kaufen sie lieber in Brandenburg (da waren wir mittlerweile) ein, weil´s dort günstiger zu sein scheint. Europa wächst zusammen. Danach gings weiter zum nächsten Zeltplatz, wir wählten einen am Oberuckersee aus, wegen des Namens, ist ja klar. Er war zwar im Wald aber eigentlich ganz schön gelegen und man hing sich mit den Nachbarn nicht so auf der Pelle wie an der Ostsee. Schnell war unser Zelt aufgebaut und wir vertrieben uns etwas die Zeit am See, um kurz später festzustellen, dass wir ja mindestens anderthalb Stunden nix mehr gegessen hatten. Also sind wir schnell zu einem Kiosk, wo es delikate Schnitzel mit fast selbstgemachtem Kartoffelsalat gab. Den Rest des Abends verbrachten wir mit vor dem Zelt sitzen und babbeln, Bierchen trinken und Musik hören. Ab und an ging einer auf Toilette. Der andere hat mit Ebi gewhatsappt.

Fazit: in MeckPomm erkennt man teilweise noch alte DDR Hinterlassenschaften, an der Ostsee war´s aber schon immer schön. Die Helpter Berge: besser als in Bremen. Eine Überraschung war wiederrum das Radeberger, das es ja überall gibt bei uns aber noch nicht so im Fokus steht (obwohl sie irgendwann mal Henninger übernommen haben).Wie schon beim Abstecher nach Oberhof überzeugt es durch guten Geschmack auch noch im nicht mehr ganz so gut gekühlten Zustand. Und normalerweise verabscheue ich warmes Bier. Aber in der Not…










SCHLESWIG-HOLSTEIN, Bungsberg


Schleswig-Holstein: Bungsberg (168 m ü. NN)
Montagmorgen 13.08.2012, 11:00 Uhr, mit dicken Äuglein verließen wir das Hotel. Zum Glück war der Weg zum Bungsberg nicht so weit und so fuhren wir mit ohne Frühstück weiter nach Norden. Leider war auf der Stecke dort hoch mehr Verkehr als erwartet und so kamen wir erst um 14:00 Uhr am Bungsberg an. Ein Gutes am hohen Norden ist unzweifelhaft delta radio. Gute Musik, die die Zeit im Auto nicht zu lange werden lässt. Wir parkten auf einem Parkplatz direkt an einer Bushaltestelle aber ohne öffentliche Toilette und liefen eine Straße hoch zu einem Turm. Die Gipfelbezwingung dauerte ca. 20 min, es gab wieder eine Gipfelmarkierung, der Rundumblick dort oben war überraschenderweise nicht durch Bäume verstellt. Anscheinend ist der Bungsberg zumindest lokal eine kleine Berühmtheit, immerhin gibt es Straßenschilder, die auf seine Existenz und Lage hinweisen. Das sollten sich mal die Straßenverkehrsbehörden in Bremen anschauen… Nach den obligatorischen Fotos ging`s wieder runter und weiter nach MeckPomm, wir wollten uns an der Ostsee einen schönen Zeltplatz suchen. Bei Wismar waren wir auf einem Platz, der uns aber so gar nicht gefallen wollte und so kam der Lumbo irgendwann, die Stimmung war schon relativ im Keller, auf die Idee, zur Insel Poel zu fahren. Dorthin hatte er mal einen Ausflug gemacht, seinerzeit. Es wäre ganz schön dort. Ist es. 1a Strand, gescheiter Zeltplatz direkt hinter den Dünen, wir kauften noch Grillgut und Getränke und um 18.00 Uhr saßen wir dann endlich am Strand, herrlich. Das Zelt hatten wir flugs aufgebaut, der Einweggrill funktionierte trotz fehlender Zeltplatzzulassung hervorragend und so hatten wir kurz vor Sonnenuntergang gut geröstete Steaks, Brötchen und noch nicht ganz warmes Radeberger Bier im Genuss. Ich war schon in schlechteren Situationen.

Fazit: Von SH haben wir nicht wirklich viel mitbekommen. Der Bungsberg als lokale Berühmtheit wird aber sicherlich durch andere Sehenswürdigkeiten dort oben im hohen Norden in den Schatten gestellt, trotz seiner immensen Höhe…










HAMBURG, Hasselbrack


Hamburg: Hasselbrack (116,2 m ü. NN)
Weiter gings gen Norden nach Hamburg. Dort wollten wir auch unser erstes Basislager aufschlagen. Wie der Zufall so spielt, waren am gleichen Tag auch Ebi und Erik in Hamburg, romantisches Wochenende zu zweit, jepp. Als wenn das nicht schon gereicht hätte, war auch Freddy dort oben, romantisches Wochenende alleine… War ja klar, dass wir uns abends mit allen treffen wollten. Zuvor galt es aber noch in Hamburg den höchsten Berg zu bezwingen. Der Hasselbrack als höchster Gipfel der Harburger Berge hat alles, was ein Berg so braucht. Man muss zu ihm hochsteigen, es gibt ein Gipfelkreuz und sogar ein Gipfelbuch. Wir parkten am Friedhof und wanderten über sehr sandiges Geläuf auf den Berg. Unterwegs kamen uns sau viele Mountainbiker entgegen, scheint ein echter Bikerspot zu sein dort. Die Wanderung war cool, nach der herben Enttäuschung in Bremen machte Hamburg alles wieder gut. Gipfelbilder ohne Aussicht da im Wald, Eintrag ins Buch und wieder retour. Von dort aus fuhren wir Richtung Hafen, schauten dort nach dem Rechten und checkten dann in unser Hotel ein, direkt auf der Reeperbahn. Die zentrale Lage war ein entscheidendes Kriterium bei der Auswahl des Basislagers. Danach schlenderten wir zu den Landungsbrücken, guckten uns die Elbphilharmonie und Queen Mary 2 an und was sonst noch so zu sehen war, später dann ins Zwick zum Hugo Egon und endlich das erste Bierchen. Abends trafen wir uns mit den anderen und es wurde ein sehr sehr lustiger Abend dort oben in Hamburg, auf der Reeperbahn, bis nachts bis um halb vier...

Fazit: Hamburg ist definitiv eine Perle.


















BREMEN, Friedehorstpark


Bremen: Friedehorst Park (32,5 m ü. NN)
Sonntag, 12.08.2012, 5:00 Uhr morgens, es ist soweit. Mein Bruder Lars (Lumbo) und ich brechen auf zu einem der letzten Abenteuer, das der Menschheit noch geblieben ist. Wir werden innerhalb einer Woche auf den höchsten Bergen (oder Hügeln) von der Hälfte aller deutschen Bundesländer stehen. Dazu werden wir in Verachtung aller Gefahren und Risiken mit einem motorgetriebenen Kraftfahrzeug (fossile Brennstoffe) über Autobahnen, Bundes-, Land- und Kreisstraßen unsere Ziele ansteuern und dabei nicht nur den Norden Deutschlands erforschen, nein, auch der unbekannte, wilde Osten wird erkundet. Wir stellen uns auf große Herausforderungen ein, Wetterkapriolen, Nahrungsmittelknappheit und Verständigungsproblemen, auf große Höhen und verwunschene Täler, Irrungen und Wirrungen, kurzum: es wird ähnlich herausfordernd wie ein Termin beim Finanzamt. Um diese ganze Aktion ruhig anzugehen, fahren wir zunächst nach Bremen. Dort gibt es den niedrigsten höchsten Berg aller Bundesländer. Ein Fleckchen im Friedehorstpark, es soll keine Markierung geben, erst Recht kein Gipfelkreuz. Wir sind gespannt. Die Fahrt vergeht ruckzuck, kein Verkehr am Sonntagmorgen, die Sonne geht auf und lacht uns aus, ob unseres Vorhabens. Wie findet man den höchsten Punkt in einem Park? Als wir um 9:00 Uhr dort ankommen ist das genau die Frage, die wir uns stellen müssen. In dem Park gibt es nix, was irgendwie helfen könnte. Eigentlich gibt es in dem Park gar nix. Noch nicht mal funktionstüchtige Bänke, die ganze Anlage ist ziemlich heruntergekommen und wir stehen dort mit unserem Kaffee und den Stückchen, die wir zuvor in einer Bäckerei erstanden hatten, wie bestellt und nicht abgeholt. Das stelle man sich vor: in allen Bundesländern gibt es einen höchsten Berg und alle Bundesländer machen irgendetwas draus. Egal ob man Sommerrodelbahnen, Sessellifte oder Souvenirstände mag oder nicht, es gibt wenigstens etwas, zumindest eine Gipfelmarkierung oder ein Kiosk mit Dosenbier. In Bremen gibt’s gar nix. Hallo Bremer Stadtmusi äh -verwaltung, hier liegt ein riesiges Potential brach. Macht was draus…

Also, die morgendliche Walkerin mit Hund schaute schon etwas irritiert als sie uns mit Smartphone über die Wiesen stolpern sah. Es gibt ja für alles eine App. Irgendwann waren wir uns einig, dass das genau hier der höchste Punkt sein musste, wir stellten uns drauf, Stößchen mit Kaffee, Foto und ab zurück zum Auto, bevor wir in dieser finsteren Ecke noch geklaut werden.

Fazit: zum vergessen











Donnerstag, 26. Juli 2012

THÜRINGEN, Großer Beerberg


Thüringen: Großer Beerberg (982 m ü. NN)

Der ursprüngliche Plan sah eigentlich vor, am 21.07.2012 die Zugspitze zu bestiegen. Doch der Sommer das Jahres 2012 glänzte auch an diesem Wochenende mit vornehmer Zurückhaltung und so führte das angekündigte Sinken der Schneefallgrenze auf 2500m dazu, die Zugspitzexkursion zurückzustellen und einen Berg zu ins Auge zu fassen, auf dessen Gipfel man keinen Wintereinbruch befürchten musste. Gemeinsam mit meinem Kumpel Björn entschieden wir, den Großen Beerberg in Thüringen zu erwandern. Es ging also nach Oberhof, Wintersportmekka, Zentrum für Leistungssport, Trainingsmittelpunkt von Sportkoryphäen wie Andrea Henkel, Arnd Peiffer, Tino Edelmann oder Kevin Kuske. Gelegen auf den Höhen des Thüringer Waldes, umgeben von Bäumen und Sträuchern ist Oberhof ausgestattet mit 1a Trainings- und Wettkampfanlagen und vermutlich auch mit einer kreativen medizinischen Versorgung.

Kurzfristig wurde eine Unterkunft gebucht, was nicht besonders schwierig war, da im Sommer dort deutlich weniger Gäste sind als im Winter. Das 1.300 Einwohner Städtchen beherbergt im Winter über 100.000 Gäste pro Saison und hat deshalb die Infrastruktur von Lloret de Mar…. Wir fuhren morgens 0630 Uhr los und erreichten ohne Probleme um 0900 Uhr Oberhof. Zunächst mussten wir unsere Energiespeicher auffüllen, um die Grundlagen zum Gelingen einer Expedition dieses Ausmaßes zu schaffen. Also sind wir in eine Bäckerei gestürmt und haben einige belegte Brötchen verdrückt. Dort hatten wir auch den ersten Kontakt zur einheimischen Bevölkerung. Und wie das bei abgelegenen Bergvölkern öfters festgestellt werden kann, so hatten wir auch hier von Anfang an den Eindruck, dass nicht überall und ausschließlich gute Laune vorherrscht.

Als wir in der Bäckerei saßen und frühstückten, begann es leicht zu regnen. Als wir mit dem Frühstück fertig waren, regnete es stärker und als wir uns dann bergfein auf den Weg zum Großen Beerberg machen wollten, schüttete es. Wir warteten, es änderte sich nichts. Also fuhren wir mit dem Auto dem Berg entgegen, verringerten die Distanz zwischen uns und dem Gipfel, es regnete weiterhin. Zum Glück waren wir nicht auf dem Weg zur Zugspitze. Wir hielten an einem Wanderparkplatz mit Bushaltestelle und entschieden uns trotz der widrigen Umstände den Aufstieg anzutreten. Es war uns sicherlich bewusst, dass Schlechtwetter in den Bergen große Gefahren mit sich bringen kann, doch der Ruf des Bergs war stärker. Der Regen ließ etwas nach, wir waren, Ottmar Hitzfeld würde sagen, topmotiviert, es konnte losgehen. Der Weg zum Gipfel war lang, 2,6 Kilometer, zumeist bergauf. Der Regen wurde wieder stärker, auf dem Pfad kamen uns Sturzbäche entgegen, die nicht vorhandene Regenhose war nach kürzester Zeit durchnässt. Wir wanderten am Limit. Nach ewig langen 20 Minuten waren wir im Gipfelbereich angekommen und hier sollte nun die größte Herausforderung auf uns warten. Als ob die Hindernisse bisher nicht hoch genug waren, standen wir nun vor der Frage: wo ist der Gipfel? Das Gipfelplateau des Großen Beerbergs ist ein als Biosphärenreservat ausgewiesenes Hochmoor und somit gänzlich unberührte Natur. Wir folgten also einem der offiziell nicht vorhandenen Trampelpfade in die Richtung, in der gemäß unseres High-Tech Mobiltelefons der Gipfel sein sollte. Nach einer Weile sahen wir tatsächlich einen Stein, der aussah, als wäre er eine Gipfelmarkierung. Wir waren am Ziel. Die Freude war grenzenlos, sollten sich all die Mühen und Entbehrungen, die viele Zeit und der fast halbstündige Aufstieg wirklich gelohnt haben? Es schien so. Obwohl, gefühlt stand der Stein eigentlich in einer Senke. Ohne den Stein hätte man nicht vermutet, dass dort der Gipfel sei. Nur um sicher zu gehen liefen wir noch ein Stück Richtung Süd Süd-West, fanden dort eine Messstation für Höhe, Feuchte oder Dingsbums. Jedenfalls war uns klar, eine solche Installation wird nur auf dem höchsten Punkt angebracht, wir waren am Ziel. Sicherheitshalber liefen wir noch etwas umher, sahen noch einen anderen Punkt, der notfalls als Gipfel hätte herhalten können und verließen das Hochmoor, das auch ob der anhaltenden Regenfälle seinem Namen alle Ehre machte, mit der Gewissheit, irgendwann in den letzten Minuten auf jeden Fall auf dem höchsten Punkt Thüringens gewesen zu sein. Nach einiger Zeit kamen wir auf unserem Rückweg an einer Schutzhütte vorbei, wo wir Rast machten und den vom Lumbo extra aus Südtirol eingeführten Schinkenspeck (wie er nur von den Einheimischen gegessen wird) verköstigten. Auf dem Weiterweg zum Auto ließ der Regen langsam nach. Das Abenteuer Großer Beerberg Besteigung war Geschichte.

Um uns einigermaßen von den Strapazen des Morgens zu erholen begaben wir uns in unser Hotel und nickerten erst mal eine Runde, während bei RTL schon wieder der Alonso die Pole holte. Der Rest des Ausflugs ist schnell berichtet: Essen, Wanderung zur Biathlon Arena mit angeschlossener Langlaufhalle, in der auch im Sommer Wintersport betrieben werden kann, Bob- und Rodelbahn, Feuerwehrfest (http://www.feuerwehr-oberhof-th.de), Waldmarie (http://www.waldmarie-oberhof.de/), halb vier ins Bett, am nächsten Morgen Frühstück, Fahrt zur Skisprunganlage, Abfahrt nach Hause, Ankunft Sonntag 1300, alles Gut.

Fazit: Oberhof ist eine Reise wert, auch im Sommer. Im Gegensatz zu den Juxplatz-Sommerrodelbahnen auf Erbeskopf und Wasserkuppe kann dort richtiger Sport betrieben und betrachtet werden. Die Langlaufstrecke zur Biathlonarena war überraschend steil, Langlauf im Sommer kann auch Mal ein Gag sein, man wird beim Wandern im Wald dauernd von sehr schnellen und offensichtlich sehr austrainierten Joggern überholt (vor Ort sind ein Sportinternat und eine Sportförderkompanie der Bundeswehr), jeder Zweite im Supermarkt hat Sportklamotten an die aussehen wie die von Magdalena Neuner und Michi Greis. Na ja, und auf dem Feuerwehrfest wurde Bier ausgeschenkt, in der Waldmarie überraschenderweise auch….